Smart Repair

Smart-Repair nur für kleinere Schäden

Meine Garagenausfahrt ist sehr eng, oft bin ich beim Auslenken haarscharf am Metallrahmen des Garagentors entlang gefahren. Mit meiner neuen Gleitbrille ist es dann passiert: obwohl ich die Garage und ihre Abmessungen mittlerweile in- und auswendig kenne, habe ich mich um vielleicht einen Zentimeter verschätzt und bin mit der Beifahrertür am Pfosten entlanggeschrammt. Der Kratzer ist nur ein paar Zentimeter lang, aber er ist sichtbar und ärgert mich. In einer Autolackiererei holte ich mir einen Kostenvoranschlag, die wollten die ganze Tür komplett neu lackieren. Das war mir zu teuer, ich hielt bei einer Werkstatt an, die mit Smart Repair warb und ließ mich beraten. Der Schaden wurde weitaus billiger behoben und als ich jetzt mein Auto verkaufte, fiel der Schaden nicht einmal auf.

Der Begriff Smart-Repair ist nicht geschützt. Unter Smart Repair versteht man, dass ein Schaden mit dem kleinstmöglichen Aufwand und daher auch mit möglichst geringen Kosten repariert wird. Es geht meist um die Beseitigung von Schrammen und Dellen, die nur punktuell und nicht großflächig auftreten. Sonderfälle sind je nach Werkstatt zu beachten. Ausbeulen oder Teillackieren gehört meist nicht dazu, wenn das Auto in Flip-Flop-Lack oder Goldmetallic lackiert ist oder Roststellen aufweist. Ebenso ungern werden liegende Flächen wie die Motorhaube oder das Dach mit Smart Repair behandelt. Das Risiko ist zu hoch, dass der Schaden auch nach der Anwendung sichtbar bleibt. Die beschädigte Stelle darf nicht zu groß sein. Bei einem Kratzer, der sich zum Beispiel über die gesamte Türfläche, wird empfohlen, das ganze Bauteil zu lackieren.

Kleine Kratzer lassen sich mittels Spot-Repair gut beheben.

Haben die Schäden einen Durchmesser von mehr als 25 Zentimetern, fällt Smart Repair aus. Leider findet Spot-Repair, eine Unterkategorie von Smart-Repair, viel zu selten seine Anwendung. Kleinere Kratzer an der Karosserie können leicht punktuell ausgebessert werden. In der Praxis sieht es oft anders aus. Da wird ein Stoßfänger nach dem Kontakt mit einer Parkhauswand lieber komplett getauscht und kostenintensiv neu lackiert. Bei Spot Repair wird ein tiefer Kratzer aufgefüllt und die Oberfläche glatt geschliffen und poliert. Besonders schwierig bei Spot-Repair ist die Neulackierung er kleinen Bereiche, die nicht auffallen darf. Ältere Fahrzeuge können zum Problem werden, da der Lack mit der Zeit verwittert und nicht mehr der Original-Farbe entspricht. Experten greifen hier auf eine computergestützte Kamera zurück, die den aktuellen Farbton des Fahrzeugs analysiert. So wird mittels eines speziellen Mischsystems die exakte Farbe angemischt.

Smart oder Spot Repair bietet z.B. CityLack in Weissensee an.